hAns Frischknecht

Texte und Artikel

 

hAns Frischknecht über seine Kunst

„In vielen Exponaten meiner Kunst ist die individuelle Wahrnehmung des Betrachters im Mittelpunkt. Inneres und Äusseres, Bekanntes und Unbekanntes reflektieren und spiegeln sich, verschmelzen, sind gegenwärtig im Hier und Jetzt – und flüchtig zugleich.

Eigene Geschichten werden sichtbar, Träume werden real, Reales verändert sich und werden zu einer neuen Realität.“

 

Kunst als Metamorphose und Seelenspiegel

Die Motive, die hAns Frischknecht für seine Bilder wählt, sind unkonventionell und eigenwillig. Er fängt sie aus Filmen, Videos und Features ein. hAns Frischknecht benutzt die Kamera wie ein Maler den Pinsel. Aus der Bewegung heraus erzeugt er im Augenblick des Abdrückens eine Verdichtung zum Moment.

Es entstehen faszinierende Momentaufnahmen aus einer virtuellen Welt, die beim Betrachter einen Flow erzeugen. Sie werden zu Projektionsflächen der Phantasie und zum Spiegelbild der individuellen Seelenlandschaft. Die Unschärfen, Verzerrungen und Verschiebungen der Motive bilden ein Panoptikum, in welchem Imaginäres und Traumhaftes zu einem Neuen verschmelzen. So entfalten diese Film-Stils, welche eigentlich keine sind, eine Vielschichtigkeit und Tiefenwirkung, der man sich kaum entziehen kann.

sz/Textkultur

 

Zeitungsartikel 

Portrait über hAns Frischknecht im „Der Landbote“